Die gemeinsamen Mahlzeiten

Neben den geselligen Zeiten im Schneiderinnenatelier und bei den Workshops, sind die gemeinsamen Mahlzeiten ein wichtiger Bestandteil des Nähurlaubs.

Ernährung ist etwas sehr Persönliches.

Was wir essen, wann und warum wir es essen, ist von vielen Faktoren geprägt und oft irgendwann zur Gewohnheit geworden.

Essen hat sich für viele außerdem zum Problem entwickelt und immer mehr Menschen leiden unter Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien.

Dadurch wird das Kochen für Gruppen komplizierter.

Es wird nicht mehr gegessen, was auf den Tisch kommt: "Das vertrage ich nicht", hört man leider immer öfter.

Die Laktoseintoleranz ist mit einer Prävalenz von 10–30% die am häufigsten vorkommende Nahrungsmittelintoleranz in Deutschland.

Ob tierische Milch und Milchprodukte überhaupt zu einer gesunden Ernährung gehören, ist mittlerweile wissenschaftlich umstritten.

Tierische Milch enthält neben den als ungünstig geltenden gesättigten Fettsäuren und trans-Fettsäuren auch erhebliche Mengen an Wachstumshormonen, Rückstände von Antibiotika und Proteine, die der menschliche Körper nicht optimal verstoffwechseln kann.
Diese werden mit der Entstehung bestimmter Krebsarten, Übergewicht, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Akne, Neurodermitis, Rheuma sowie vielen weiteren Krankheiten in Verbindung gebracht.


Auch ein regelmäßiger Fleischkonsum wird inzwischen allgemein mit der Entstehung etlicher Zivilisationskrankheiten in Verbindung gesehen.

Besonders das Risiko für zahlreiche Krebsarten, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes, Demenz und Übergewicht steigt durch eine fleischhaltige Ernährungsweise.

Hinzu kommt, dass besonders im Jahr 2019 das Bewusstsein für die Klimakrise bei den meisten Menschen stark zugenommen hat.

75 % der Deutschen sehen die steigende Erderwärmung als die größte Bedrohung unserer Zeit an.

Die meisten haben schnell erkannt, dass die Folgen unserer Ernährung weit mehr als nur persönlich sind.

Unser Konsumverhalten in Sachen Lebensmitteln beeinflusst nicht nur unseren eigenen Körper, sondern hat Auswirkungen auf andere Menschen, auf Tiere, Böden, Wasser, Luft und das Klima.
Für die Industrienationen ist die Lösung aus wissenschaftlicher Sicht klar.

Mindestens 51% aller klimaschädlichen Gase (CO2-Äquivalente) werden durch die Tierhaltung verursacht.

Die Tierhaltung gehört damit zu den Hauptverantwortlichen für den globalen Treibhauseffekt und verursacht mehr Treibhausgase als sämtlicher Verkehr weltweit (13,5%).

Die effektivste Methode, um den CO2-Ausstoß und den damit verbundenen Klimawandel aufzuhalten, ist also eine Ernährung ohne Tierprodukte.

Neben den vielen gesundheitlichen Nachteilen durch den Verzehr von tierischen Produkten und die enorme Klimarelevanz der Ernährung sprechen noch weitere wichtige Aspekte für die Wahl einer ausgewogenen pflanzenbasierten Ernährungsweise.

Die Massentierhaltung steht ohnehin seit vielen Jahren in der Kritik. Nicht zuletzt, weil die qualvollen Formen der Tierhaltung viele Tiere krank machten. Fleischskandale, Ekelbilder aber auch gerade das Leid der Tiere führen dazu, dass eine breite Mehrheit der Bevölkerung die industrielle Tierhaltung ablehnt.

Die Produktion von Fleisch und Milchprodukten in Europa ist außerdem eine der Hauptursachen für die Abholzung der Regenwälder weltweit.

Nachhaltige Genussmomente

Während Deines Nähurlaubs möchten wir Dir möglichst nachhaltige Genussmomente ermöglichen, die sowohl Deiner Gesundheit als auch unserer gemeinsamen Umwelt guttun.

Daher bereiten wir pflanzlich vollwertige Speisen zu, die wir gemeinsam mit gutem Gewissen genießen können. Auf die individuellen Bedürfnisse bei Unverträglichkeiten nehmen wir nach Absprache gerne Rücksicht.

Du kannst Dir sicher sein, dass unsere vegane ernährungsphysiologisch optimierte Bioverpflegung alle wichtigen Nährstoffe enthält, die Dein Körper braucht.

Sieh es gerne als eine kulinarische Erfahrung, die Deine Geschmackswelt bereichern und Dich vielleicht auch in der Küche zu neuer Kreativität inspirieren kann.